Kategorie: Workshop

Goldies Surf Gang 2025
Workshop

Surfen über 60: Die Goldies Surf Gang erobert Galicien

Wer sagt, dass Surfen nur etwas für die Jungen ist? Im September hatte ich das große Vergnügen, eine Woche in Galicien mit fünf unglaublichen Frauen in ihren Sechzigern zu verbringen – unserer legendären Goldies Surf Gang. Diese Frauen kamen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihrem eigenen Grund, dabei zu sein, und einer gemeinsamen Eigenschaft: Neugier und Mut.

Ein neues Abenteuer beginnt
Der Weg nach Galicien war nicht gerade der einfachste Teil. Mit komplizierten Flugverbindungen und einem langen Reisetag begann das Abenteuer schon weit vor dem Flughafen. Doch sobald alle angekommen waren und sich zum ersten Mal begegneten, verflog die anfängliche Unsicherheit, eine Woche mit Fremden an einem unbekannten Ort zu verbringen, im Nu. Schon am Ende des ersten Abends wurde gelacht, Lebensgeschichten wurden geteilt und Gläser erhoben – auf eine Woche, die unvergesslich werden sollte.

Den Wellen entgegen – und sie lieben lernen
Für viele der Goldies war Surfen bisher etwas, das immer andere gemacht haben. Doch als wir am Strand standen, in Neoprenanzügen und mit den Boards bereit, änderte sich alles. Natürlich gab es Momente des Zögerns – aber noch mehr Entschlossenheit und jede Menge Lachen.

Tag für Tag wurden die Frauen sicherer. Sie lernten, im richtigen Rhythmus zu paddeln, mit Kraft aufzustehen und das Gleichgewicht auf dem Brett zu finden. Ihnen im Wasser zuzusehen, war reine Freude. Surfen über 60 bedeutet nicht, die größten Wellen zu jagen. Es bedeutet, Bewegung, Lebensfreude und die Verbindung zum Ozean zu feiern.

Stark, beweglich und unaufhaltsam
Was mich am meisten beeindruckt hat, war nicht nur ihr Fortschritt, sondern ihre körperliche und mentale Stärke. Diese Frauen bewegten sich mit Leichtigkeit und Energie, motiviert vom ersten Paddelschlag bis zur letzten Dehneinheit im Sonnenuntergang. Ihre Beweglichkeit und Balance würden jede jüngere Surferin inspirieren. Einmal mehr wurde mir bewusst: Alter hat absolut nichts mit Können zu tun.

Abseits des Wassers begannen die Tage mit Mobilitätseinheiten zum Auflockern, und die Abende endeten mit langen gemeinsamen Essen, Geschichten, Lachen, Spielen – und ein paar müden, aber glücklichen Muskeln.

Verbindung, Mut und Gemeinschaft
Unsere Woche in Galicien wurde zu einem Raum der Verbindung – mit dem Ozean, miteinander und mit sich selbst. Die Goldies zeigten, dass Mut nichts mit dem Alter zu tun hat. Er wächst, wenn wir uns trauen, unsere Komfortzone zu verlassen und Neues auszuprobieren.

Diese Goldies-Erfahrung war auch der Samen für etwas Neues. Zurück auf Fuerteventura gründete ich den Las Doradas Surf Club, eine lokale Initiative, die regelmäßige Surf- und Ozeansessions für Frauen ab 50 anbietet. Der Club trägt denselben Geist in sich, den die Goldies nach Galicien gebracht haben: Neugier, Gemeinschaft und Selbstvertrauen.

Warum sich Surfen über 60 lohnt
Surfen fordert Körper und Geist auf die beste Art heraus. Es hält beweglich, verbessert Koordination und Kraft und hebt die Stimmung wie kaum etwas anderes. Für Frauen über 60 kann es besonders bestärkend sein – eine Chance, das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzufinden und sich auf eine neue Weise mit der Natur zu verbinden.

Wenn du denkst: „Das könnte ich nie“, denk noch einmal nach. Keine der Goldies war vor dieser Reise je auf einem Surfbrett gestanden – und doch haben sie alle Wellen erwischt. Sie paddelten hinaus, lachten herzlich und bewiesen, dass Surfen nichts mit dem Alter zu tun hat, sondern damit, sich selbst zu erlauben, zu spielen.

Mach mit
Bei NOMB Changes glauben wir daran, dass Surfen für alle zugänglich sein sollte – unabhängig von Alter, Herkunft oder Fähigkeiten. Wenn du Projekte wie die Goldies Surf Gang oder den Las Doradas Surf Club unterstützen möchtest, kannst du Mitglied werden oder spenden, um mehr Frauen den Weg in die Wellen zu ermöglichen.

Und die Geschichte geht weiter: Goldies Surf Gang 2026 ist bereits in Planung! Wenn du dabei sein oder einfach auf dem Laufenden bleiben möchtest, melde dich zu unserem Newsletter an und erfahre als Erste*r, wann das nächste Abenteuer startet. Weitere Inspiration findest du auch bei Projekten wie Sassysilversurfers.

Die Goldies Surf Gang begann als einmalige Reise – doch die Wellen, die sie ausgelöst hat, rollen weiter. Komm und werde Teil davon. Der Ozean wartet auf dich.

Sea you soon,
Angie

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Workshop

Sei dabei: Unser erstes Community-Meeting

Lass uns gemeinsam die Zukunft gestalten

Bei NOMB Changes steht Großes an – und wir möchten, dass du Teil davon bist! Im November laden wir zu unserem allerersten Online Community Meeting ein – und du bist herzlich dazu eingeladen: 

🗓 Wann: Dienstag, 25. November, 19:00 Uhr (CET)
📍 Where: Online (Einladungslink wird an alle Mitglieder verschickt)

Dieses Meeting ist exklusiv für alle NOMB Changes Mitglieder – unsere wundervolle Community von Menschen, die durch Surfen, Natur und Miteinander Positives bewegen und Veränderungen anstoßen wollen. In entspannter Atmosphäre tauschen wir Ideen aus, stellen uns Fragen und inspirieren uns gegenseitig.

Noch kein Mitglied?
Kein Problem! Das Meeting ist die perfekte Gelegenheit, uns kennenzulernen – und herauszufinden, was es bedeutet, NOMB Changer zu sein. Erfahre, wie du dich einbringen und die Zukunft unserer gemeinsamen Reise mitgestalten kannst.

Hier kannst du Mitglied werden – wir freuen uns wie verrückt, wenn du dabei bist: 

Beim Community-Treffen erzählen wir dir, was bei NOMB Changes in letzter Zeit passiert ist, geben einen Ausblick auf kommende Projekte – und vor allem: Wir hören zu. Deine Erfahrungen, Gedanken und Ideen sind uns wichtig. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere nächsten Schritte wirklich den Spirit und die Werte unserer Community widerspiegeln.

Das steht auf der Agenda:

🌊 Mini-Recap Galicien:
Ein kurzer Rückblick auf unsere letzten Projekte und unser Vorstandstreffen. 
🌱 Projektvorstellung 2026:
Du erfährst als erste*r von unseren aktuellen Ideen und Plänen für das kommende Jahr und kannst Projekte von Beginn an mitgestalten.
✌️ Surf Peace Codex:
Lass uns gemeinsam brainstormen und die Richtung für dieses Projekt festlegen

Egal, ob du von Anfang an dabei bist oder gerade erst zu uns gestoßen bist – deine Perspektive zählt. Jede Stimme macht uns stärker und hilft uns, unserem Ziel treu zu bleiben.

Mach mit, bring deine Neugier mit – und lass uns gemeinsam träumen, planen und verändern.

Sea you on the 25th 💛
Deine Gründerinnen (Angie, Bombette, Chicken & Doro)

CommunitySchatzkisteWorkshop

Schatzkiste: Surf-Event Bern 2023 (Community Surf)

Hey, ich bin Chicken, eine der Gründerinnen dieses tollen Vereins und der Kopf hinter dem Surf-Event in Bern.

Ich wohne in der Schweiz, im wunderschönen Luzern um genau zu sein, und arbeite hier als Pastorin bei der reformierten Kirche. Wir Pfarrpersonen untereinander kennen uns auch gemeindeübergreifend und so wurde ich vor einiger Zeit von der Kirchgemeinde Köniz angefragt und eingeladen, mit ihnen gemeinsamen einen Surftag für Familien mit Kindern und Jugendlichen zu gestalten. Mein Ruf als Surferin und Gründerin von NOMB Changes eilt mir wohl voraus.

Ein Tag zum Thema Wellen des Lebens, verbunden mit den wichtigen Werten der Gleichberechtigung und Chancengleichheit sollte organisiert werde. So war an einem warmen August-Tag NOMB Changes in der Gemeinde Köniz, in der schönen Schweizerstadt Bern, zu Gast.

Wiedersehen beim Aufbau des Surf-Event

Am Morgen war ich schon früh wach, die Vorfreude, das NOMB Changes Team endlich wiederzusehen und gemeinsam zu wirken, war so gross. Da wir Vier (Annette, Angie, Doro und ich) alle an unterschiedlichen Orten bzw. Ländern wohnen, ist jedes Treffen ein Geschenk und wird gefeiert. 

Dementsprechend intensiv war unser Wiedersehen auf dem Parkplatz der Badi. Viele Umarmungen, Lachen und natürlich auch ein wenig Schabernack durften nicht fehlen. Um den Surf-Event in Ruhe vorzubereiten und zu koordinieren, trafen wir uns schon ein paar Stunden vorher. Gemeinsam mit Pfarrer Philipp Kohli bauten wir auf und starteten motiviert in den Surfday.

Ab auf die Boards und los geht’s

Kurz nachdem die ersten Balanceboards, Pedalos und andere Balancegeräte auf dem Platz aufgestellt wurden, balancierten bereit die ersten Kinder über den Badiplatz, mit strahlenden Gesichtern und erfülltem Herz. Dabei hatte der Event noch gar nicht offiziell gestartet.

Unsere Vorfreude könnt ihr euch vorstellen. NOMB Changerin Annette war unermütlich dabei, Kindern bei der Balance zu helfen, Auskunft zu geben und gute Laune zu verstreuen. Und schwupps war der Surf-Event im vollen Gange.

Chancengleichheit im Wasser und auf Land

Besonders erfreulich war, dass viele Mädchen und junge Frauen sich vom Surfen angesprochen fühlten. Mädels in allen Altersgruppen tummelten sich begeistert in der Balance-Landschaft und standen Schlange, um auf den Surfboards im Pool loszupaddeln. Ängste und Unsicherheiten im Wasser zu sein, wurden angegangen und überwunden, stolze Augen blitzten um uns herum. Das zu sehen, bestätigte mir bereits im ersten Moment, dass wir hier etwas Wichtiges bewegen können.

Wir glauben an Chancengleichheit und Inklusion, Werte die sich in all unseren Projekten wiederspiegeln. Als wir einen jungen Badegast mit seiner Mutter am Beckenrand zuschauen sahen, während seine Schwester fleissig durchs Becken paddelte, gingen wir gezielt auf die Beiden zu und luden sie ein, auch teilzunehmen. Für uns ist Behinderungen, körperlich oder auch mental, kein Grund, nicht das Surfen geniessen zu können. Im Gegenteil. Wir sind überzeugt, von dem positiven Impakt, welchen der Surfsport als therapeutisches Werkzeug hat. Das froehliche Quietschen unseres Surfers bestätigte dies erneut. 

Riesen Spass auf den Surfboards

Mit interessierten Eltern wurde über Gleichberechtigung und Chancengleichheit gesprochen und diskutiert, während nebenan die Surfbretten übers Wasser glitten. Unseren NOMB Changern im Wasser, Surfcoaches Angie und Lindis, wurde keine Pause gegönnt. Die Motivation der Kinder und Jugendlichen war zu spüren und alle Kurse waren ausgebucht. Spontan interessierte Kinder durften natürlich auch kurz aufs Brett, und so herschte reges Paddeln im Beginnerbecken der Badi.

Auf der Wiese neben der Balancelandschaft übten sich die ersten Kinder und Jugendliche im Pop-up, was ihnen die perfekte Vorbereitung fürs Surfen im Wasser lieferte, sodass sie auf dem Surfbrett im Pool so richtig performen konnten. Aber auch ohne Pop-Up Training schaffte es alle Teilnehmenden aufs Surfboard oder SUP. Am Ende jedes Kurses durften sich alle gemeinsam aufs SUP quetschen und ein paar lustige Runden durchs Becken ziehen.

Ein fröhliches Team von NOMB Changern

Als Bestätigung, dass sie als Teilnehmende dabei waren, erhielten alle ein NOMB Changes Aufkleb-Tattoo, das viele Kinder besonders stolz mit sich trugen. Siii, die NOMB Changer Community wächst kontinuierlich. Zusätzlich gab es noch Polaroid-Fotos von Star-Photographin und NOMB Changerin Miris, die wichtige Momente und Erinnerungen für die Teilnehmerin:innen dieses Surf-Events festhielt.

Ausgelassene Stimmung, strahlende Gesichter, Gelächter und Freudenschreie erfüllten die Badi mit vielen positiven Vibes. Besonders dann, als die Badi dank einer Müllaktion noch von den wenigen Müllresten befreit wurde, die von den teilnehmenden Jugendlichen aufgesammelt wurden. Die Bewahrung der Schöpfung liegt uns auch im Freibad am Herzen! Als Gewinn wartete ein NOMB Changes Shirt, das stolz getragen wurde.

Ein erfolgreicher Surf-Event weit weg vom Meer

Ein unvergessliches Erlebnis, für Gross und Klein. Natürlich ist Surfen ausserhalb des Meeres nicht das Gleiche, aber auch ohne Wellen kann der Sport des Surfens viel Bewegen. Dieser wunderschöne Tag zeigte mir erneut, dass Surfen ein wichtiges Werkzeug ist, um nachhaltige Changes (Veränderungen) anzustossen. Durch die Verbindung mit dem Surfsport und der Natur, beim einzelnen Menschen sowie der Gesellschaft.

Ein großer Dank geht an den Ortspfarrer Philipp. Vielen Dank für dein Vertrauen und Ihre Unterstützung. Wir fühlen uns geehrt, dich und deine Gemeinde kennengelernt zu haben.

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WorkshopEmpowermentSchatzkisteSurfen als Therapie

Schatzkiste: The Power of Breath (Brustkrebs Genesung)

Surfen ist nicht nur ein aufregender Wassersport, sondern auch eine Inspirationsquelle für Techniken, die uns in verschiedenen Aspekten des Lebens von Nutzen sein können. In einem kürzlich von uns in der Luise-von-Marillac-Klinik in Bad Überkingen, Deutschland, abgehaltenen Workshop hatten 15 Frauen, die sich wegen Brustkrebs in der Rehabilitation befanden, die Gelegenheit, Atemtechniken aus der Welt des Surfens zu erforschen. Der von Angie und Annette, zwei der Gründerinnen von NOMB Changes, moderierte Workshop zielte darauf ab, diese Frauen auf ihrem Genesungsweg zu stärken, indem ihnen anpassungsfähige Atemtechniken beigebracht wurden, die nicht nur bei anspruchsvollen Brustkrebsbehandlungen, sondern auch in Alltagssituationen angewendet werden können.

Jenseits der Wellen

Annette hat die Vorteile dieser Atemtechniken während ihrer Brustkrebsbehandlung persönlich erlebt. Da Angie plante, sie während ihres Rehabilitationsaufenthalts in der Klinik Luise von Marillac zu besuchen, ermutigte Annette Angie, ihr Wissen über das Surfen hinaus anzuwenden. Angie, die sich leidenschaftlich dafür einsetzt, andere zu stärken, war gerne bereit, ihr Können weiterzugeben. Gemeinsam passten sie die Techniken an die Bedürfnisse der Brustkrebs-Rehabilitationsteilnehmerinnen an und stellten so ihre Anwendbarkeit in Alltagssituationen sicher.

 

Der Atem eines Surfers

Angie, eine professionelle Surftrainerin, teilte ihr Wissen und ihre Expertise mit den Teilnehmern und betonte die Bedeutung der Atmung beim Surfen und wie sie außerhalb des Ozeans angewendet werden kann. Der Workshop konzentrierte sich auf vier verschiedene Arten von Atemtechniken:

  • Vorbereitung,
  • Durchführung,
  • Erholung
  • und eine Notatmung.

Diese Techniken wurden entwickelt, um die Gesamtleistung, das Wohlbefinden und die Belastbarkeit zu verbessern, nicht nur beim Surfen, sondern auch angesichts der Herausforderungen des Lebens.

Die Grundlagen der Atmung

Bevor wir uns mit den spezifischen Atemtechniken befassten, behandelte der Workshop die Grundlagen der Atmung. Die Teilnehmerinnen lernten das Konzept des vollständigen Atems kennen, bei dem das Zwerchfell genutzt wird, um tief einzuatmen, die Lungen bis zu ihrer maximalen Kapazität zu füllen und vollständig auszuatmen, um Anspannung und Stress abzubauen. Das Verständnis um die Bedeutung einer tiefen Zwerchfellatmung für Entspannung, Stressabbau und verbesserte geistige Klarheit half den Teilnehmerinnen, ihren „Sauerstofftank“ zu verstehen. Diese grundlegende Technik bildete die Grundlage, auf der die anderen Atemtechniken aufbauten.

Interaktive neurozentrierte Gehirnaktivierungen

In der Erkenntnis, dass das Gehirn manchmal ein wenig Überredung braucht, um zu kooperieren, beinhaltete der Workshop auch unterhaltsame und interaktive neurozentrierte Gehirnaktivierungen.

Diese Übungen wurden entwickelt, um den Teilnehmerinnen dabei zu helfen, ihr Gehirn zu stimulieren und die Konzentration zu verbessern, insbesondere in Zeiten, in denen sich das Gehirn möglicherweise unkooperativ anfühlt, insbesondere aufgrund der Auswirkungen einer Behandlung oder Genesung.

Die Frauen nahmen mit Begeisterung an diesen Aktivitäten teil und entdeckten ein neues Maß an Konzentration und geistiger Klarheit sowie das Potenzial, ihre allgemeine kognitive Funktion und ihr geistiges Wohlbefinden zu verbessern. Der Raum war voller Gelächter, ein Bonus dieser leicht zu merkenden Aktivierungen.

Auf die Straße bringen

Der wahre Test für die Wirksamkeit des Workshops erfolgte am nächsten Tag, als die Frauen ihr neu gewonnenes Wissen auf den wunderschönen Nordic-Walking-Strecken rund um die Klinik einbrachten. Ausgestattet mit ihren Atemtechniken begannen sie mit ihrer Routine und erwarteten nichts weiter als ein angenehmes Training. Was sie jedoch erlebten, war geradezu erstaunlich. Die Teilnehmer berichteten von einer gesteigerten Konzentration, einer geringeren Ermüdung und dass sie alle im optimalen Herzfrequenzbereich blieben. Die Frauen hoben den Leistungsatem hervor, der es ihnen ermöglichte, neue Energiereserven zu erschließen und ihr Training mit Leichtigkeit zu absolvieren. Der Erholungsatem vermittelte ein Gefühl der Ruhe, da er jegliche körperliche und emotionale Anspannung nach dem Training löste.

Schönes Erlebnis mit Wirkung

Der Workshop zu Atemtechniken aus der Welt des Surfens war für die 15 Frauen ein tolles Erlebnis. Unter der Anleitung unserer Gründerinnen Angie und Annette entdeckten sie die Kraft des Atems als Werkzeug zur Stärkung und Widerstandsfähigkeit. Diese ursprünglich für das Surfen entwickelten Techniken erwiesen sich als anpassungsfähig in Alltagssituationen und auch bei anspruchsvollen Brustkrebsbehandlungen. Durch die Einbeziehung dieser Atemtechniken erschlossen die Teilnehmerinnen ein neues Werkzeug, um ihr geistiges und körperliches Wohlbefinden zu stimulieren und ihre Kraft und Entschlossenheit zu stärken. Diese Techniken, zusammen mit den interaktiven Gehirnaktivierungen, befähigten die Teilnehmerinnen, ihre Herausforderungen direkt anzunehmen und neue Stärken in sich selbst zu entdecken.

Die 15 bemerkenswerten Frauen, die Angie & Annette und der Kraft des Atems ihr Vertrauen geschenkt haben, sind wahre Inspirationen. Der Workshop war ein Beweis für Ihre Stärke und Belastbarkeit und hat sie hoffentlich daran erinnert, dass sie Ihren Weg der Genesung und darüber hinaus meistern können.